Das wichtigste zur Sepa-Umstellung

Aktuell: Fristverlängerung für SEPA-Umstellung

Frist für Umstellung auf SEPA wird um 6 Monate verlängert

Am 09. Januar 2014 hat der zuständige EU-Kommissar beschlossen, die Frist für die Umstellung des Zahlungsverkehrs auf das SEPA-Verfahren um

 

6 Monate zu verlängern.

 

Ein entsprechender Beschlussvorschlag wurde heute in englischer Sprache veröffentlicht:

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-6_de.htm?locale=en

 

Zahlungen, die nicht dem SEPA-Format entsprechen, werden demnach noch bis zum

01. August 2014

 von den Banken nicht beanstandet.

Diese Fristverlängerung wird ausdrücklich als endgültig erklärt. Als Begründung wird die noch unzureichende Vorbereitung der Wirtschaft und der Verbraucher in den EU-Mitgliedsländern genannt.

Aus Bankenkreisen wurde uns berichtet, dass bis Ende des Jahres noch sehr große Anzahl der Unternehmen in Deutschland nicht alle Vorbereitungen für die Umstellung ihres Zahlungsverkehrs auf das SEPA-Verfahren abgeschlossen hatten. Insofern ist die Entscheidung des EU-Kommissars nachvollziehbar.

Der bft begrüßt diese Maßnahme, da durch sie absehbaren Umstellungsproblemen vorgebeugt wird. Alle diejenigen, die SEPA noch nicht in ihren Zahlungsverkehr und ihre EDV-Programme eingearbeitet haben, werden aufgefordert, diese letzte Chance zu nutzen und jetzt ihre Hausaufgaben machen.

Ab August 2014 ist Sepa-Umstellung verbindlich - Das müssen Sie bis dahin erledigt haben

Am 1. August 2014 lösen aufgrund gesetzlicher Vorgaben der EU die SEPA-Zahlverfahren für Überweisungen und Lastschriften mit Nutzung der internationalen Bankkontonummer IBAN (International Bank Account Number) und der internationalen Bankleitzahl BIC (Business Identifier Code) die heutigen nationalen Verfahren ab.

Was so einfach klingt ist eine einschneidende Änderung für alle Firmen. Wer bis jetzt noch nichts gemacht hat, der muss sich ab sofort beeilen. Wer gar nichts macht, und angesichts der in Presse und Öffentlichkeit bekannt gewordenen Umstellungsszenarien ist das nicht ganz unwahrscheinlich, der ´hat nach dem 01. Februar ein massives Problem. Forderungen, die  bestehen, können nicht eingebracht werden, weil sie nach neuen Regeln eingezogen werden müssen. Korrekturmöglichkeiten oder Fristverlängerungen gibt es nicht.

Für diejenigen, die anfangen oder mitten in der Umstellung stecken beschreiben wir nachfolgend, was sich geändert hat und was sich ändern muss. Wer die Dinge ganz oder teilweise erledigt hat, mag die einzelnen Punkte dann überschlagen und sich insoweit zurücklehnen. Alle anderen haben noch eine gehörige Menge Arbeit zu erledigen.

Grundsätzlich sind fünf Schritte zur Umsetzung von SEPA erforderlich

Schritt 1: Schaffung der rechtlichen Grundlagen in der Firma

Hier müssen Sie eine Gläubiger –Identitifkationsnummer beantragen. Dies geschieht über die Bundesbank. Außerdem sollten Sie an dieser Stelle eine SEPA-Lastschrift-Inkassovereinbarung mit den für Sie relevanten Banken abschließen.

Schritt 2: Richtiges Lastschriftverfahren auswählen

Installieren Sie das für sie richtige  und geeignete Lastschriftverfahren. Hierfür stehen das SEPA-Basislastschriftverfahren und die SEPA-Firmenlastschrift zur Verfügung

Schritt 3: SEPA-Lastschriftmandate einholen

Hier müssen Sie die Lastschriftmandate einholen. Dazu müssen Sie mit dem Zahlungspflichtigen (Kunden) ein sogenanntes Lastschriftmandat vereinbaren.  Gegebenenfalls sollten Sie überprüfen, ob bestehende Einzugsermächtigungen weiterhin verwendet werden können.  Manche bestehende Einzugsermächtigung kann als SEPA-Basislastschriftmandat weiterverwendet werden.Bei Abbuchungsaufträgen müssen in jedem Fall neue Mandate eingeholt werden. Soweit Sie bestehende Mandate weiterführen, müssen Sie den Zahlungspflichtigen vor der ersten SEPA-Lastschrift  über den Verfahrenswechsel unter Angabe der Gläubiger-ID und Mandatsreferenznummer informieren

Schritt 4: Mit den SEPA – Lastschriftmandaten arbeiten

Hier müssen Sie jetzt Mandatsreferenznummern vergeben. Das kann die bisherige Kunden- oder Vertragsnummer sein. Informieren Sie den Kunden vorab über künftige Abbuchungen. Die Lastschriften werden 14 Tage vor Fälligkeit angekündigt. Kürzere Fristen sind möglich und  können schriftlich vereinbart werden.

Schritt 5: SEPA-Lastschriften einreichen

SEPA Basislastschriften

Erst- und Einmal-Lastschriften müssen spätestens fünf TARGET-Arbeitstage vor Fälligkeit, Folge- sowie Letztmalige Lastschriften müssen zwei TARGET-Arbeitstage vor Fälligkeit bei der Schuldnerbank vorliegen.

SEPA-Firmenlastschriften

Unabhängig von der Sequenz (Erst-, Einmal-, Folge- und Letztmalige Lastschriften) müssen Firmenlastschriften spätestens einen TARGET-Arbeitstag vor Fälligkeit bei der Schuldnerbank vorliegen.

Achtung: In beiden Fällen können Sie in Absprache mit der Bank einen Testlauf der Zahlungen unter SEPA-Bedingungen durchführen.

In jedem Falle wichtig ist der kurze und regelmäßige Austausch mit ihrer Hausbank/ Ihren Hausbanken. Lassen Sie sich den für Sie zuständigen Berater nennen und sprechen Sie die Schritte mit ihm ab. Denken Sie ggf. an Urlaube oder Feiertage in diesen Häusern.

 

Tipp:

Beginnen Sie  Ihre Bankverbindung auf allen Formularen und Rechnungen in IBAN und BIC auszuweisen.

 

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